Liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Leser dieser Zeilen. Ich wünsche Ihnen für das Jahr 2026 alles Gute, viel Gesundheit und vor allem eine grundsätzlich positive Einstellung zu neuen Dingen.
Vor uns liegt ein spannendes Jahr, was in vielerlei Hinsicht revolutionär werden könnte. Es deuten sich international aber auch bundes- und landespolitische Veränderungen an, bis in unsere Stadt hinein. Das wird uns einigen Optimismus und manchmal viel Gelassenheit abverlangen, für Dinge, auf die wir keinen Einfluss haben werden. Umso wichtiger wird es, sich um die Angelegenheiten zu kümmern, die wir tatsächlich selbst in der Hand haben. Das geht nur gemeinsam.
Der Stadtrat und die Mannschaft der Stadtverwaltung haben sich auch für 2026 einiges vorgenommen. Zu allererst natürlich, den Neubau unserer Sporthalle weiter voranzubringen. Wir werden ein neues Feuerwehrfahrzeug bestellen und eines hoffentlich in 2026 geliefert bekommen. Wir werden die Brücke am Spielmannszug in Kleinröhrsdorf neu bauen und in Bretnig-Hauswalde die Karolinenstraße in zwei Bauabschnitten erneuern. Diese Bereiche haben aktuell die Qualität eines schlechten Feldweges. Leider wird die Wasserversorgung Bischofswerda in diesem Zuge die Wasserleitung nicht sanieren, obwohl die Stadt mehrfach und entschieden mit sehr guten Gründen gegen diese ablehnende Entscheidung der WVB GmbH interveniert hat.
Unser städtischer Haushalt für 2026 ist auf den Weg gebracht. Er sichert Handlungsfreiheit für das begonnene Jahr. Der Spagat zwischen stetig steigenden Ausgaben und stagnierenden bis sinkenden Einnahmen stellt uns dabei vor immer größere Herausforderungen. Diese werden wir meistern, wenn wir eine strikte Ausgabendisziplin wahren, denn auch in 2026 ist verwaltungsseitig nicht geplant, die Bürger und Gewerbetreibenden durch höhere Grund- bzw. Gewerbesteuerhebesätze zu belasten. Diese sind seit vielen Jahren stabil und im Vergleich zu umliegenden Kommunen oft weit unterdurchschnittlich. Das gilt auch für die Elternbeiträge für unsere Kindertagesstätten. Die Benutzung aller Sportanlagen im Vereinssport für Kinder ist kostenfrei bzw. für Erwachsene nicht annähernd kostendeckend und die Spielplätze und andere öffentliche Einrichtungen haben ein qualitativ hohes Niveau, das wir natürlich versuchen zu halten.
An dieser Stelle möchte ich dafür werben, dass wir unser städtisches Eigentum, was allen Großröhrsdorfern gemeinsam gehört, pfleglich behandeln. Vandalismus und Respektlosigkeit gegenüber Gemeingütern verursachen Schäden, die Ihr Steuergeld kosten und oft unmittelbare Auswirkungen auf unser Gemeinwesen haben. Dieses Geld fehlt dann vielleicht für die wichtigen Dinge in unserer Stadt. Wenn wir uns dessen bewusst werden, ist viel geschafft und wir werden als starke Gemeinschaft auch 2026 in unserer Stadt viel bewegen könne.
Ihr Stefan
Schneider
Bürgermeister
Stadtverwaltung Großröhrsdorf Rathausplatz 1 01900 Großröhrsdorf