Seit dem 9. Juni ist die Karolinenstraße entlang des Brettmühlenteiches für den Verkehr komplett gesperrt. Grund dafür ist eine umfassende Instandsetzung der Fahrbahn auf einer Länge von rund 750 Metern.
Insbesondere die
Anwohner müssen sich in den kommenden Monaten auf Einschränkungen einstellen,
da das Projekt in mehreren Abschnitten realisiert wird.
Bei der
Baumaßnahme handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt und verschiedener
Versorger, wodurch Synergien genutzt und spätere Aufbrüche der Straße vermieden
werden sollen. Neben der grundlegenden Erneuerung der Fahrbahnoberfläche und
der Straßenbeleuchtung ist auch die Wasserversorgung Bischofswerda GmbH vor Ort
aktiv, um notwendige Reparaturen an der Trinkwasserleitung durchzuführen.
Parallel dazu nutzt die SachsenNetze HS.HD die Gelegenheit, um Stromkabel
direkt mit in die Erde zu verlegen.
Nach Abschluss
der Tiefbauarbeiten erfolgt die Deckenerneuerung der Fahrbahn. Dabei kommt je
nach Bereich eine moderne Asphalttragdeckschicht sowie ein robustes
Beton-Verbundpflaster zum Einsatz.
Die Arbeiten
sind in drei Bauphasen unterteilt: Der erste Bauabschnitt entlang des Brettmühlenteiches
soll bis Ende August fertiggestellt sein. Im Anschluss wandert die Baustelle
weiter zu den Häusern auf der Karolinenhöhe. Der dritte und letzte Bauabschnitt
erstreckt sich schließlich bis zur Einmündung Charlottengrund. Verlaufen die
Arbeiten nach Plan, soll die gesamte Sanierung der Karolinenstraße bis Oktober
abgeschlossen sein.
Die Kosten für
die Stadt belaufen sich auf rund 340.000 Euro für den Straßenbau sowie circa
29.000 Euro für die Erneuerung der öffentlichen Beleuchtung. 50 Prozent davon
werden durch Fördergelder aus dem kommunalen Budget der Landesdirektion finanziert.
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