Am Mittwoch, dem 12. November 2025 war endlich unser Martinsumzug, und schon beim Aufstehen und den ganzen Tag in der Kita hatten wir alle so ein Kribbeln im Bauch, wir waren aufgeregt und haben uns so sehr auf den Abend gefreut.
Als
wir uns um 16:30 Uhr im Kita-Garten alle getroffen haben, Eltern, Großeltern,
Freunde, ehemalige Kitakinder, die jetzt schon Schulkinder sind, war es noch
ein bisschen hell, aber überall leuchteten schon Laternen – und unsere
Teelichtlaternen umzäunten unsere Bühne.
Katrin
Herrmann hat den Abend eingeleitet und zur Einstimmung haben wir dann „Kommt,
wir wollen Laterne laufen“ gesungen. Wir Kinder konnten das richtig gut, und
ich war ein bisschen stolz. Die Eltern haben zwar doll mitgesungen, aber manche
Stellen müssen sie doch noch ganz schön üben. Ich fand das sehr lustig.
Dann
ging es los mit unseren Aufführungen. Die jüngeren Kinder aus der Roten Gruppe
haben St. Martin vorgespielt, und dazu das Lied „Ein armer Mann“ gesungen. Es
hat alles gut geklappt. Danach waren die Vorschulkinder der Roten Gruppe dran
und haben das Märchen vom „Sterntaler“ aufgeführt. Da war es plötzlich ganz
still, und ich habe richtig gestaunt, wie toll sie das gemacht haben.
Und
dann kamen die Martinshörnchen! Wir haben sie unter uns Kindern geteilt – so
wie St. Martin seinen Mantel geteilt hat. Meins war weich und süßlich gebacken,
und irgendwie hat es sich ganz besonders angefühlt, wenn man etwas abgibt und
trotzdem was behalten darf und dann gemeinsam glücklich ist.
Als
es dunkel wurde, ging der Laternenumzug los. Endlich! Wir machten uns mit
unseren Laternen auf den Weg durch den Ort. Vorne ritt St. Martin auf seinem
Pferd, begleitet vom Spielmannszug Kleinröhrsdorf. Die Feuerwehr passte auf uns
auf, damit wir sicher unterwegs waren. Überall waren Laternen – rote, gelbe,
blaue, große, kleine, selbstgebastelte. Ich habe richtig doll aufgepasst, dass
meine nicht ausgeht.
Zurück
an der Kita wurde es gemütlich. Es duftete nach Bratwurst und frisch gebackenen
Brötchen, nach Suppe, Kinderpunsch und Glühwein. Und dann habe ich am Feuer
Stockbrot gebacken – das war mein Lieblingsmoment, weil das Brot zwar immer ein
bisschen schwarz wird und der Teig auch nie ganz durch ist, man trotzdem so
stolz ist, wenn man es am Ende essen kann.
Ich
fand unseren Martinsumzug wunderschön und möchte Danke sagen: an die
Fleischerei Korch aus Radeberg für die leckeren Bratwürste und den REWE
Pulsnitz für die Martinshörnchen und die Brötchen, und an alle Eltern, die so
fleißig geholfen und organisiert haben. Ohne sie wäre das Fest nicht so
besonders geworden.
Und
wisst ihr was? Ich freue mich jetzt schon auf den Martinsumzug im nächsten
Jahr. Mit neuen Liedern, neuen Laternen und sicher wieder ganz viel
Zusammensein.
Stadtverwaltung Großröhrsdorf Rathausplatz 1 01900 Großröhrsdorf